Die Familien der Opfer

Zuallererst denken wir an die Opfer. Es ist eine Tatsache, dass es ohne Morde keine Todesstrafe geben würde. Wir denken an die Mütter, Väter, Schwestern, Brüder, Ehemänner und Ehefrauen, an die ganze Familie.

Stets haben wir dieses grausame Dilemma tief in unseren Herzen. Das Leben und der Tod sind selbstverständlich. Wir vergessen nicht die Opfer und die Familien der Opfer. Sie können auf unsere Unterstützung zählen – ohne Heuchlerei, sondern mit Menschlichkeit.

Die Verurteilten müssen ein faires Verfahren erhalten, was selten der Fall ist. Und natürlich gab es auch für das Opfer keine fairen Umstände. Ja, aus Feigheit, Angst, Hass hat der Verurteilte getötet. Mord wird zu oft soziologischen Ursachen zugeschrieben. Wir werden uns diesen Grausamkeiten nicht hingeben. Wir fügen Blut kein weiteres Blut hinzu.

Dies ist unser Glaubensbekenntnis: Wir kämpfen mit friedlichen Mitteln. Für Gerechtigkeit, nicht für Rache.

Vielen Dank!